Besonderheiten & Wichtiges

rund um´s Jahr

Wintersonnenwende

21. Dezember

Wiedergeburt der Hoffnung

Die Tage sind seit Mittsommer (21. Juli) immer kurzer geworden und der Winter ist eingekehrt…die dunkle Jahreszeit ist gekommen. Die Natur und auch viele Tiere haben sich zurückgezogen. Ja, auch wir Menschen sind aufgrund der vielen grauen, dunklen Tage oft in uns gekehrt, zurückgezogen.

Am 21.Dezember ist dann der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres.
An diesem Tag beginnt das Licht wieder an Kraft zu gewinnen – die Hoffnung auf den baldigen Frühling, auf die nun allmählich stärker werdende Sonne wird somit geboren – Wintersonnenwende!
Die Natur scheint für mich um diese Zeit irgendwie zu glitzern und auch die Tiere, so habe ich das Gefühl, wissen um die Magie der Wintersonnenwende – alles ist in freudiger Erwartung des wiederkehrenden Lichts!

In vielen Kulturen wurde und wird auch heute noch dieser Tag gefeiert; der Sieg des Lichts über die Dunkelheit, das Wiederkehren der Sonne…
Schon immer spielte bei allen Bräuchen zu dieser Zeit das Feuer eine wichtige Rolle: die Germanen z.B. brannten Winterfeuer ab und heute noch brennen wir Kerzen am Adventskranz sowie dem Weihnachtsbaum an.
Auch wurde und wird in der Zeit um die Wintersonnenwende sowie in den 12 Rauhnächten – die Zeit vom 24. / 25. Dezember bis zum 06. Januar – in vielen Kulturen geräuchert; u.a. zur Reinigung, zum Schutz und zum Segen von Haus, Hof sowie Mensch und Tier.
Ein paar Infos und Anregungen rund um´s Räuchern findest du weiter untern.

Die Zeit am und um den 21. Dezember (Julfest, Thomasnacht) ist ideal um alles los zu lassen, was dir nicht mehr dienlich ist….alte Glaubenssätze, welche nicht mehr in dein jetziges Leben passen; Denkmuster und Eigenschaften, die du nicht mehr mit ins neue Jahr nehmen möchtest.

Wunderbar geeignet dafür ist ein „Feuer-Ritual“: 
entzünde ein kleines Feuer…das kann eine Feuerschale, ein Kamin oder auch nur eine Kerze sein. Schreib alles, was gehen darf auf einen Zettel. Verbrenne diesen Zettel dann und konzentriere dich danach mit Blick auf das Feuer auf das, was im neuen Jahr in dir erwachen darf! 

Rauhnächte

24./25. Dez. - 6. Jan.

12 magische Nächte für innere Einkehr, Reflektion und los lassen des alte Jahres

Die vier wichtigsten Raunächte:
20./21. Dezember / Wintersonnenwende, Julfest, Thomasnacht
Frage: Welches Licht leuchtet in mir? Was darf im kommenden Jahr erblühen?
24./25. Dezember / Heiliger Abend, Christnacht
Frage: Wofür bin ich dankbar?
31. Dezember – 01. Januar / Silvester, Neujahr
Frage: Was darf ich im alten Jahr verabschieden? Was darf Neues entstehen?
05./06. Januar / Hl. Drei Könige, Perchtentag
Frage: Was lasse ich in meinem Leben neu entstehen?

Feuer & Räuchern

Rund um´s Räuchern

Räuchern zur Wintersonnenwende am 21. Dezember

Der 21. Dezember ist ein sogenannter „Lostag“, an dem der Übergang zur geistigen – zur „Anderswelt“ weit offen steht und somit das Räuchern des Hauses, der Wohnung und auch seinen Bewohnern sinnvoll sein kann.

Eine geeignete Räuchermischung besteht z.B. aus Beifuß, Fichtenharz, Johanniskraut, Mistel, Rosenblätter und Zimt. Dabei kannst du natürlich deiner Intuition folgen und das verwenden, was dir gut tut.

Beifuß: Öffnet den rituellen Raum, schützend, segnend, reinigend. Für Übergänge und Veränderungen, hilft beim Loslassen. Bringt gestockte Gefühle wieder in Bewegung.
Fichtenharz: Konzentrationsfördernd, bringt alte Wunden und Schmerzmuster zum Heilen ans Licht.
Johanniskraut: Sonnenpflanze. bei Traurigkeit und Depression, Angst vor Dunkelheit, baut Spannung ab. Klärt Räume nach Streit und Spannung.
Mistel: Schlüssel zu inneren Schätzen, verwandelt negative in positive Schwingung. Hilft, Träume besser zu verstehen. Macht uns „unsichtbar“.
Rose: Harmonie, Versöhnung, weiht und segnet. Stärkt Verbundenheit in Beziehungen, öffnet das Herz.

Räuchern in den Rauhnächten

In den Rauhnächten, besonders an den während dieser Zeit stattfindenden „Lostagen“ (siehe oben), räucher ich gerne meine Wohnung.
Verschiedene fertige Räucher-Mischungen, aber auch einzelne Kräuter oder Mischungen, die du selbst zusammen stellst, kannst du dafür verwenden, z.B. :

Salbei: reinigt Häuser und Aura, konzentrationsfördernd. Hilft beim Zentrieren aufs Wesentliche.
Wacholder: Reinigend und keimtötend. Bietet Schutz. Geeignet zum Ausräuchern von Krankenzimmern und Häusern. Fördert den Kontakt zur Erde und zu den Ahnen. 
Rosmarin: öffnet das Herz, aphrodisierend, anregend. Hilft aber auch beim Trauern und Loslassen und beim Ausheilen alter Wunden. 
Lavendel: Schafft Klarheit, reinigt und beruhigt. Schützt vor nervenden Menschen. Öffnet das dritte Auge. 

Quelle: 
„Räuchern mit heimischen Kräutern“, „Naturrituale zur Lebensbegleitung“, Marlis Bader

 

Räucherkugeln "Innerer Frieden sind einfach selbst gemacht und schon beim mischen stellt sich "innerer Frieden" ein. 

Du brauchst ca. (nach gewünschter Menge gerne mehr):

– 1 TL Kardamom
– 2 EL Sternanis
– 1 TL Koriander
– 1 EL Zimt
– 1 Prise Nelkenblüten (Nelkenpulver)
– 1 Prise Muskat
– ein paar Tannennadeln 
– 1 TL Harz (Tanne, Fichte o.ä. getrocknet)
– Waldhonig
Alle Zutaten entweder bereits in Pulverform kaufen und mischen oder im Mixer/Mörser möglichst pulverig zerkleinern.
Den Waldhonig dazu mischen – Menge vorsichtig dosieren- und alles zu kleinen Kügelchen formen.
Diese ca. 2 Wochen trocknen lassen und dann auf Räucherkohle o.ä. verwenden…..als Geschenk eine Freunde 😉