Besonderheiten & Wichtiges

rund um´s Jahr

Kräuterbuschen binden und weihen zum 15.August

Diese Kräuter & Heilpflanzen nutzt man traditionell in den „Kräuterbuschn“:

Königskerze: kommt traditionell in die Mitte; alte Heilpflanze (u.a. gegen Gicht und Husten), Wetter-Orakel-Pflanze, gegen böse Geister
Rose: symbolisch für Maria – spirituelle Liebe, Harmonie und Entspannung im Haus
Johanniskraut: symbolisch für das „Blut Christi“; Heil- und „Zauber“pflanze (u.a. Antidepressivum, beruhigend, gegen Muskelschmerzen & bei Wunden)
Beifuß: reinigt, schützt und segnet das Haus; Heil- und Gewürzkraut, Räucherkraut
Berufkraut: Schutz u.a. vor übler Nachrede und „verhexen“
Dost: Heil- und „Zauberkraut“; u.a. im Mittelalter gegen Lepra eingesetzt, gegen Traurigkeit & Schwermut, Schutz vor Dämonen
Scharfgabe: wichtiges Heilkraut; „Frauenkraut “ und blutstillend  zur Wundbehandlung
Baldrian: früher gegen vielerlei Krankheiten eingesetzte, im Volksglauben u.a. für Liebeszauber genutzt (aphrodisierend) und verleiht angeblich hellsichtige Fähigkeiten, Abwehr gegen das Böse
Minze: Heilkraut für Magen & Darm, leicht schmerzstillend und schweißtreibend

Du kannst aber auch jede andere Heil- und Kräuterpflanze nehmen, die dich besonders anspricht (z.B. auch Brennnessel, Löwenzahn, Spitzwegerich, Salbei, Kamille, u.v.m.)
Traditionell werden Kräuterbuschen aus mind. 7 Pflanzenarten gebunden:
7 = Glück, 7 Sakramente, 7 Schöpfungstage
9 = das Unsichbare, Spirituelle, 3×3 für die Hl. Dreifaltigkeit
12 = 12 Apostel
u.s.w…..

Beltane 30.April / 01. Mai

Das Licht empfangen

Beltane – „helles Feuer / strahlende Sonne“

Beltane oder Beltaine ist ursprünglich ein keltisches Fest, das in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert wird.
Terminlich fällt Beltane auf die Zeit um den fünften Vollmond nach der Wintersonnenwende und der Namen bedeutet so viel wie „helles Feuer / strahlende Sonne“.

Gefeiert wird der Sieg der Sonne, des Lichts, über die Dunkelheit … es ist das Fest der Freude und der Fruchtbarkeit – man begrüßt den Sommer! Das Fest markiert den Übergang von der Winter– zur Sommerzeit.
In der Nacht zum 01.Mail ist auch Walpurgisnacht…in den Sagen heißt es, dass sich in dieser Nacht die Hexen auf dem Blocksberg im Harz treffen, um zu tanzen uns zu feiert!

Uns allen bekannt ist als Brauch das Aufstellen eines Maibaums.  Oft ist dies eine Fichte oder die ursprünglich bei den Kelten & Germanen die Birke (Baum des Neuanfangs und der Liebe sowie als Symbol des Weltenbaums). Aber auch Mai-Feuer sind meist unverzichtbar für dieses wichtige Fest.

Eine wichtige Heilpflanze, die sicher seit Urzeiten im Zusammenhang mit Beltane-Bräuchen verwendet wird, ist der Waldmeister. Jeder kennt die Maibowle!

Ostera 20./21. März


Frühlings Tag - und Nachtgleiche

Gleichgewicht von Dunkelheut und Licht - Widergeburt

Die Frühjahrs-Tag und Nachtgleiche makiert den kalendarischen Frühlingsanfang nach astronomischer Definition. Das Jahresrad überschreitet erneut eine magische Schwelle: Tag und Nacht sind exakt gleich lang. Die männliche Kraft und die weibliche Energie befinden sich in einem perfekten Gleichgesicht.

Jetzt weicht die Dunkel dem Licht, die Knospen erwachen an den Bäumen, die Blumen sprießen aus dem Boden. Wir können Giersch, Brennnessel und Bärlauch sammeln und unseren Körper reinigen.

Die Natur erneuert sich und auch wir spüren diese Erneuerung tief in unserem Herzen.

Aus vorchristlicher Zeit haben sich viele Bräuche erhalten: Eier, Symbole des neuen Lebens, werden bunt angemalt und in kreisförmige Nester – Symbole des neuen Lebens und die ewige Wiederkehr – gelegt.

Auch wir beginnen neu zu erwachen; probieren uns aus, nehmen das Leben leicht…spielen mit dem Leben

Imbolc - 1./2. Februar


zweiter Vollmond nach der Wintersonnenwende -
Neubeginn, Reinigung und Erneuerung

Imbolc ist ein uraltes, keltisches Licht-Fest, das den Frühlingsanfang und den Wechsel der Jahreszeiten markiert. Es wird mit der Göttin Brigid, dem Kreislauf des Lebens und dem Schafen in Verbindung gebracht. 

Es spitzen die ersten Wildkräuter und Schneeglöckchen aus dem Boden und kündigten das Endes des langen – in früheren Zeiten sehr entbehrungsreichen – Winters an. Noch waren die schwierigen Zeiten nicht ganz vorbei, aber mit den ersten Kräuter und den ersten Lämmern, die geboren wurden, verheisste dies bald wieder eine Zeit der Fülle.
Es werden von der Natur nicht nur die Lebenskräfte (-und Säfte) in der Natur wieder zum Fließen gebracht, auch in uns selbst werden die Hormone wieder in Wallung gebracht. In wilden Fastnachtsbräuchen werden die Wintergeister verjagt und Fruchtbarkeit, Fülle und die Lust am Leben zelebriert.

Wintersonnenwende

21. Dezember

Wiedergeburt der Hoffnung

Die Tage sind seit Mittsommer (21. Juli) immer kurzer geworden und der Winter ist eingekehrt…die dunkle Jahreszeit ist gekommen. Die Natur und auch viele Tiere haben sich zurückgezogen. Ja, auch wir Menschen sind aufgrund der vielen grauen, dunklen Tage oft in uns gekehrt, zurückgezogen.

Am 21.Dezember ist dann der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres.
An diesem Tag beginnt das Licht wieder an Kraft zu gewinnen – die Hoffnung auf den baldigen Frühling, auf die nun allmählich stärker werdende Sonne wird somit geboren – Wintersonnenwende!
Die Natur scheint für mich um diese Zeit irgendwie zu glitzern und auch die Tiere, so habe ich das Gefühl, wissen um die Magie der Wintersonnenwende – alles ist in freudiger Erwartung des wiederkehrenden Lichts!

In vielen Kulturen wurde und wird auch heute noch dieser Tag gefeiert; der Sieg des Lichts über die Dunkelheit, das Wiederkehren der Sonne…
Schon immer spielte bei allen Bräuchen zu dieser Zeit das Feuer eine wichtige Rolle: die Germanen z.B. brannten Winterfeuer ab und heute noch brennen wir Kerzen am Adventskranz sowie dem Weihnachtsbaum an.
Auch wurde und wird in der Zeit um die Wintersonnenwende sowie in den 12 Rauhnächten – die Zeit vom 24. / 25. Dezember bis zum 06. Januar – in vielen Kulturen geräuchert; u.a. zur Reinigung, zum Schutz und zum Segen von Haus, Hof sowie Mensch und Tier.
Ein paar Infos und Anregungen rund um´s Räuchern findest du weiter untern.

Die Zeit am und um den 21. Dezember (Julfest, Thomasnacht) ist ideal um alles los zu lassen, was dir nicht mehr dienlich ist….alte Glaubenssätze, welche nicht mehr in dein jetziges Leben passen; Denkmuster und Eigenschaften, die du nicht mehr mit ins neue Jahr nehmen möchtest.

Wunderbar geeignet dafür ist ein „Feuer-Ritual“: 
entzünde ein kleines Feuer…das kann eine Feuerschale, ein Kamin oder auch nur eine Kerze sein. Schreib alles, was gehen darf auf einen Zettel. Verbrenne diesen Zettel dann und konzentriere dich danach mit Blick auf das Feuer auf das, was im neuen Jahr in dir erwachen darf! 

Rauhnächte

24./25. Dez. - 6. Jan.

12 magische Nächte für innere Einkehr, Reflektion und los lassen des alte Jahres

Die vier wichtigsten Raunächte:
20./21. Dezember / Wintersonnenwende, Julfest, Thomasnacht
Frage: Welches Licht leuchtet in mir? Was darf im kommenden Jahr erblühen?
24./25. Dezember / Heiliger Abend, Christnacht
Frage: Wofür bin ich dankbar?
31. Dezember – 01. Januar / Silvester, Neujahr
Frage: Was darf ich im alten Jahr verabschieden? Was darf Neues entstehen?
05./06. Januar / Hl. Drei Könige, Perchtentag
Frage: Was lasse ich in meinem Leben neu entstehen?

Feuer & Räuchern

Rund um´s Räuchern

Räuchern zur Wintersonnenwende am 21. Dezember

Der 21. Dezember ist ein sogenannter „Lostag“, an dem der Übergang zur geistigen – zur „Anderswelt“ weit offen steht und somit das Räuchern des Hauses, der Wohnung und auch seinen Bewohnern sinnvoll sein kann.

Eine geeignete Räuchermischung besteht z.B. aus Beifuß, Fichtenharz, Johanniskraut, Mistel, Rosenblätter und Zimt. Dabei kannst du natürlich deiner Intuition folgen und das verwenden, was dir gut tut.

Beifuß: Öffnet den rituellen Raum, schützend, segnend, reinigend. Für Übergänge und Veränderungen, hilft beim Loslassen. Bringt gestockte Gefühle wieder in Bewegung.
Fichtenharz: Konzentrationsfördernd, bringt alte Wunden und Schmerzmuster zum Heilen ans Licht.
Johanniskraut: Sonnenpflanze. bei Traurigkeit und Depression, Angst vor Dunkelheit, baut Spannung ab. Klärt Räume nach Streit und Spannung.
Mistel: Schlüssel zu inneren Schätzen, verwandelt negative in positive Schwingung. Hilft, Träume besser zu verstehen. Macht uns „unsichtbar“.
Rose: Harmonie, Versöhnung, weiht und segnet. Stärkt Verbundenheit in Beziehungen, öffnet das Herz.

Räuchern in den Rauhnächten

In den Rauhnächten, besonders an den während dieser Zeit stattfindenden „Lostagen“ (siehe oben), räucher ich gerne meine Wohnung.
Verschiedene fertige Räucher-Mischungen, aber auch einzelne Kräuter oder Mischungen, die du selbst zusammen stellst, kannst du dafür verwenden, z.B. :

Salbei: reinigt Häuser und Aura, konzentrationsfördernd. Hilft beim Zentrieren aufs Wesentliche.
Wacholder: Reinigend und keimtötend. Bietet Schutz. Geeignet zum Ausräuchern von Krankenzimmern und Häusern. Fördert den Kontakt zur Erde und zu den Ahnen. 
Rosmarin: öffnet das Herz, aphrodisierend, anregend. Hilft aber auch beim Trauern und Loslassen und beim Ausheilen alter Wunden. 
Lavendel: Schafft Klarheit, reinigt und beruhigt. Schützt vor nervenden Menschen. Öffnet das dritte Auge. 

Quelle: 
„Räuchern mit heimischen Kräutern“, „Naturrituale zur Lebensbegleitung“, Marlis Bader

 

Räucherkugeln "Innerer Frieden sind einfach selbst gemacht und schon beim mischen stellt sich "innerer Frieden" ein. 

Du brauchst ca. (nach gewünschter Menge gerne mehr):

– 1 TL Kardamom
– 2 EL Sternanis
– 1 TL Koriander
– 1 EL Zimt
– 1 Prise Nelkenblüten (Nelkenpulver)
– 1 Prise Muskat
– ein paar Tannennadeln 
– 1 TL Harz (Tanne, Fichte o.ä. getrocknet)
– Waldhonig
Alle Zutaten entweder bereits in Pulverform kaufen und mischen oder im Mixer/Mörser möglichst pulverig zerkleinern.
Den Waldhonig dazu mischen – Menge vorsichtig dosieren- und alles zu kleinen Kügelchen formen.
Diese ca. 2 Wochen trocknen lassen und dann auf Räucherkohle o.ä. verwenden…..als Geschenk eine Freunde 😉